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Neue Strategie für die Digitale Schweiz

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Digitale Schweiz

Der Bundesrat hat am 16. Dezember 2022 die neue Strategie Digitale Schweiz genehmigt. Die Strategie wurde vereinfacht und sieht neu jährlich wechselnde Fokusthemen vor, die vom Bundesrat bestimmt werden. Die Fokusthemen adressieren Themen, in denen der Bundesrat eine besondere Priorität für die digitale Schweiz sieht. Für das nächste Jahr 2023 sind die Fokusthemen: digitalisierungsfreundliches Recht, Digitalisierung im Gesundheitsbereich und digitale Souveränität.

Die Strategie Digitale Schweiz definiert seit 2018 Leitlinien für das Handeln des Staates im Bereich der digitalen Transformation. Die Strategie ist für die Bundesverwaltung verbindlich. Für die übrigen Akteure der Kantone, Gemeinden, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft dient sie als Orientierung mit dem Ziel, den digitalen Wandel bestmöglich zu nutzen.

Die aktualisierte Strategie hat zwei wesentliche Funktionen: Zum einen soll anhand von fünf Wirkungsbereichen (Bildung und Kompetenzen, Sicherheit und Vertrauen, Rahmenbedingungen, Infrastruktur, digitale Behördenleistungen) eine strukturierte Übersicht geschaffen werden über den Stand der staatlichen Tätigkeiten. Zum anderen sollen gezielt Schwerpunkte gesetzt werden. Die Strategie Digitale Schweiz beinhaltet darum neu zwei bis drei Fokusthemen. Diese werden jährlich vom Bundesrat festgelegt.

Fokusthemen als Kernelement

Für das kommende Jahr hat der Bundesrat erstmals Fokusthemen definiert. Mit diesem neuen Instrument bekommen Themen von hoher Wichtigkeit und Dringlichkeit – und manchmal von hohem Nachholbedarf – zusätzliche Aufmerksamkeit. Auf die Fokusthemen konzentriert die Bundesverwaltung ihre Arbeiten im jeweiligen Jahr und lanciert konkrete Massnahmen. Die Fokusthemen für 2023 sind:

  • Digitalisierungsfreundliches Recht
  • Digitalisierung im Gesundheitsbereich
  • Digitale Souveränität

Zu jedem Fokusthema organisiert der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (DTI) der Bundeskanzlei ein Beiratstreffen Digitale Schweiz, jeweils unter Vorsitz des Bundesrats oder der Bundesrätin des federführenden Departementes.

Gemeinsame Weiterentwicklung der Strategie

Der Bereich DTI der Bundeskanzlei koordiniert die Erarbeitung und die Umsetzung der Strategie in Zusammenarbeit mit Kantonen, Organisationen und Unternehmen. Die Grundlagen der neuen Strategie wurden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft erarbeitet. Dies geschah in Workshops und in Gremien wie dem Beirat Digitale Schweiz. Die Organisation Digitale Verwaltung Schweiz begleitete die Arbeiten ebenfalls eng, um das Zusammenspiel zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden sicherzustellen.

Aktionsplan wird laufend aktualisiert

Der Aktionsplan der bisherigen Strategie Digitale Schweiz soll weitergeführt werden. Er beinhaltet alle laufenden Aktivitäten zur Umsetzung der Strategie und wird laufend aktualisiert. Die Federführung für die Umsetzung der Massnahmen liegt weiterhin bei der jeweiligen Verwaltungseinheit, die auch für die Finanzierung zuständig ist. Neu erfolgt eine jährliche Berichterstattung über den Stand der Strategieumsetzung zuhanden des Bundesrats in Form eines Monitoringberichts.


Adresse für Rückfragen

Florian Imbach
Sektion Kommunikation
Tel. 058 465 47 40
florian.imbach@bk.admin.ch

Globale Finanzflüsse sollen ökologische Risiken stärker berücksichtigen

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Schweizer parlament

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) unterstützt mit fünf Millionen Franken das Projekt «Nature Finance». Dieses befähigt Finanzinstitute in Entwicklungsländern, bei der Finanzierung von wirtschaftlichen Aktivitäten besser auf die ökologische Vielfalt zu achten.

Das vom SECO unterstützte Projekt steht im Zusammenhang mit der heute zu Ende gehenden 15. Biodiversitätsweltkonferenz (CBD COP-15). Im Rahmen dieser Konferenz verpflichten sich die Schweiz und weitere Staaten, dem Verlust an biologischer Vielfalt entgegenzuwirken. Dazu sollen bis 2030 insgesamt 30 Prozent der globalen Fläche biodivers gestaltet sein. («30 by 30»).

Das Projekt wird in den SECO-Schwerpunktländern Peru, Kolumbien, Südafrika und Indonesien durchgeführt. Diese Länder verfügen über eine grosse ökologische Vielfalt und eignen sich daher gut als Pilotländer. Das Projekt will erreichen, dass Finanzinstitute ökologische Risiken und Opportunitäten stärker in ihre Finanzierungsentscheide einbeziehen. Damit sollen Gelder vermehrt in nachhaltige Sektoren und Unternehmen fliessen. Zu diesem Zweck entwickelt das Projekt Instrumente und Methoden weiter, mit welchen sich ökologische Risiken bewerten lassen und schult Finanzinstitute, diese anzuwenden. Daraus sollen dann globale Standards etabliert werden. Das SECO unterstützt das von internationalen Partnern realisierte Projekt in den nächsten vier Jahren mit 5 Millionen Schweizer Franken.

Verlust an Biodiversität bedroht globale Wirtschaft
Der Verlust von Naturkapital – wie z.B. Mineralien, Böden, biologische Vielfalt – hat sich in den letzten zehn Jahren in einem noch nie dagewesenen Ausmass beschleunigt. Gemäss einer Studie des Weltwirtschaftsforums ist die Hälfte des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP), etwa 44 Billionen US-Dollar, in hohem oder mittlerem Masse von der Natur abhängig. Ihr Verlust kann daher zu folgeschweren Auswirkungen auf die globale Wirtschaft führen. Rasches und umfassendes Handeln ist unerlässlich, um den Rückgang des Naturkapitals aufzuhalten und neue Anreize für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu schaffen.

Finanzinstitute spielen Schlüsselrolle

Dem Finanzsektor kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Finanzinstitutionen beeinflussen mit ihren Finanzierungs- und Investitionsentscheiden, welche Unternehmen Kapital erhalten und wie sich deren wirtschaftliche Aktivitäten auf die Natur auswirken. Der Verlust von Naturkapital birgt zudem ein Risiko für Finanzinstitutionen. Sie laufen Gefahr, ihre Investitionen zu verlieren, wenn sie Unternehmen finanzieren, welche von Naturkapital abhängig sind.

Noch fehlen den meisten Finanzinstitutionen Methoden und Wissen, um Naturkapital in ihre Kreditanalysen einzubeziehen. Diese Lücke möchte das SECO mit dem Projekt «Nature Finance» schliessen helfen.

Lebensmittel Krise in der Schweiz?

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Einkaufen lebensmittel
  • Departement oder Bundeskanzlei
  • Die letzte grössere Revision verschiedener Verordnungen des Lebensmittelrechts trat am 1. Juli 2020 in Kraft. Im Bereich des Lebensmittelrechts besteht ein permanenter Revisionsbedarf, ansonsten neue Handelshemmnisse gegenüber der EU entstehen und der Gesundheits- und Täuschungsschutz nicht mehr vollumfänglich gewährleistet ist. In der anstehenden Revision wird nun eine weitere, umfassende Harmonisierung mit dem EU-Recht angestrebt. Im Rahmen dieser Revision werden auch die Motion Savary 18.4411 «Private Kontrollbeauftragte. Verstärkt gegen Betrugsfälle im Bereich der geschützten Bezeichnungen landwirtschaftlicher Erzeugnisse vorgehen», die Motion Munz 19.3112 «Food Waste. Stopp der Lebensmittelverschwendung», die Motion der WBK-S 20.3910 «Deklaration des Produktionslandes von Brot und Backwaren» und die Motion Silberschmidt 20.4349 «Ressourcenverschleiss bei Verpackungen verkleinern. Verkauf von tiefgekühlten Lebensmitteln ohne Vorverpackung erlauben» umgesetzt.
  • Datum der Eröffnung: 30.09.2022

Der Schweiz gehen die Uhrmacher aus

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Die überraschend hohe Nachfrage nach Luxusuhren nach der Corona-Krise hat Folgen. Der Branche fehlen 4000 Fachkräfte. Jetzt soll eine Charmeoffensive Jugendliche vom Beruf überzeugen.

Wird die Schweizer Uhrenindustrie ein Opfer ihres eigenen Erfolgs? Im ersten Jahr nach Ende der Corona-Krise und trotz des Ukraine-Kriegs ist die Nachfrage nach Luxusuhren bereits wieder so hoch, dass Rolex die Produktion massiv ausbauen muss. Die Luxusuhrenmarke aus Genf plant ein neues Werk im freiburgischen Bulle mit zusätzlichen 2000 Arbeitsplätzen. Angepeilter Eröffnungstermin ist das Jahr 2029. Die Investitionen belaufen sich auf rund 1 Milliarde Franken.

Allerdings stellt sich heute die Frage, ob ab diesem Zeitpunkt überhaupt genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen. Wie beim Arbeitgeberverband der Uhrenindustrie zu erfahren ist, benötigt die Branche bis zum Jahr 2026 rund 4000 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Mangel ist im Wesentlichen die Folge von Frühpensionierungen sowie des aktuellen Wachstums, das zusätzliche Arbeitsplätze erfordert.

Vor allem in spezialisierten Berufen wie Qualitätsfachfrau in der Mikrotechnik sowie Oberflächenveredler Uhren und Schmuck ist der Bedarf besonders hoch. Aktuell beschäftigt die Uhrenindustrie in der Schweiz knapp 57’500 Angestellte.

Chopard-Präsident schlägt Alarm

Uhrenpatrons wie Karl-Friedrich Scheufele machen sich deshalb keine Illusionen. «Es ist sicher, dass die 30 Lehrlinge, die wir jedes Jahr mindestens ausbilden, nicht ausreichen werden, um unsere Nachfrage zu decken», sagte der Co-Präsident von Chopard gegenüber dem Westschweizer Fernsehen RTS. «Wir bräuchten das Doppelte oder sogar das Dreifache.»

Für Scheufele bleibt es unabdingbar, dass die Branche an der dualen Lehrlingsausbildung festhält. Gemeint ist die Ausbildung in den Betrieben selbst sowie an den Berufsschulen.

Der Arbeitskräftemangel ist teilweise selbst verschuldet und teilweise durch äussere Faktoren bestimmt, welche die Uhrenindustrie nicht beeinflussen kann. So hat es der drittgrösste Exportzweig der Schweiz einerseits versäumt, genügend Fachkräfte in bestimmten Berufen auszubilden.

Der Grund: Vor einigen Jahren rechneten die Hersteller damit, dass mehrere Berufe verschwinden, weil sie durch Maschinen ersetzt würden. Ein solches Beispiel ist der Oberflächenveredler, in der Fachsprache Polisseur genannt. Diese Fachperson gibt den wichtigen Bauteilen des Uhrengehäuses buchstäblich den letzten Schliff, indem sie Unebenheiten oder Schweissrückstände entfernt. Berufseinsteiger frisch ab der Lehre können gemäss dem Lohnrechner des Gewerkschaftsbundes mit einem Salär ab 4800 Franken rechnen.

Nur: Die Uhrenindustrie unterschätzte die zunehmende Bedeutung der mechanischen Uhrmacherkunst, die manuelle Arbeitsschritte wie die Oberflächenveredelung bevorzugt.

Auf der anderen Seite ist die Branche überrascht worden davon, wie schnell sich die wichtigen Absatzmärkte wie China und die USA nach dem Ausbruch der Pandemie erholt haben. Die Nachfrage nach Luxusuhren ist seit dem vergangenen Jahr wieder derart hoch, dass die Manufakturen beim Personal hinterherhinken. Noch im Corona-Jahr 2020 hatten vor allem kleine Hersteller und Zulieferer Stellen abgebaut.

Die rasche Erholung spiegelt sich in den Ausfuhren wider: 2021 erreichte der Wert der Uhrenexporte einen neuen Höchststand von 22,3 Milliarden Franken nach dem schwachen Pandemiejahr 2020. Gut möglich, dass das laufende Jahr wieder rekordverdächtig wird. In den ersten zehn Monaten wurden bereits Uhren für 20,4 Milliarden Franken exportiert – der starke Weihnachtsmonat Dezember ist noch gar nicht berücksichtigt.

Charmeoffensive bei Jugendlichen

Mit verschiedenen Massnahmen versucht die Uhrenindustrie nun, Jugendliche von einem Einstieg in die Branche zu überzeugen. Eine davon ist, Schulabgänger gezielter anzusprechen und für handwerkliche Berufe zu begeistern. Denn nach wie vor ist ein Studium die verlockendere Alternative zur Lehre. Und auch andere verwandte Wirtschaftszweige wie die Medizinaltechnik buhlen um Nachwuchs.

Deshalb markierte der federführende Arbeitgeberverband Präsenz an den diesjährigen Berufsmeisterschaften Swissskills in Bern. Die 120’000 Besucher in Bern konnten sich ein Bild über die Vielfalt und Attraktivität von Uhrmacherberufen machen.

Weiter bemühen sich die Arbeitgeber um attraktive Arbeitsbedingungen. Seit 83 Jahren besteht zwischen den Sozialpartnern ein Gesamtarbeitsvertrag, welcher die Interessen von Unternehmen und Arbeitnehmern gleichermassen wahrt. Im kommenden März stehen neue Verhandlungen an, um den Vertrag um weitere fünf Jahre zu verlängern.

Quelle: Tagesanzeiger.ch

Verwaltungsrat von Accounto wird verstärkt

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Thomas Kohler

Das Team des Treuhand-Software Spezialisten Accounto gewinnt einen erfahrenen Branchenexperten: Thomas Koller, ehemaliger langjähriger Verwaltungspräsident der OBT AG und Gesamtleiter Fachbereich Treuhand & Wirtschaftsberatung bei ExpertSuisse ergänzt neu den Verwaltungsrat.

Um die strategische, branchenorientierte Entwicklung von Accounto weiter zu verstärken, hat der Verwaltungsrat der Generalversammlung die Wahl von Thomas Koller in den Verwaltungsrat empfohlen. «Mit Thomas Koller gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten der Treuhandbranche für unsere Mission. Er ergänzt unseren Verwaltungsrat auf ideale Weise und die Zusammenarbeit hat bereits begonnen.», sagt Alain Veuve, Gründer und Verwaltungsratspräsident von Accounto.  

«Ich freue mich sehr über die Wahl in den Verwaltungsrat und bin überzeugt, dass Accounto bald als ideale Ergänzung zu den altbekannten Treuhandprodukten auf dem Markt etabliert sein wird.» sagt Thomas Koller. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Verwaltungsratspräsident und Gesamtleiter Fachbereich Treuhand & Unternehmensberatung bei der OBT AG, ist Thomas Koller Präsident des Fachbereichs Treuhand & Wirtschaftsberatung bei ExpertSuisse. Des Weiteren ist er Mitglied in verschiedenen Gremien, die sich mit der Digitalisierung der Treuhandbranche beschäftigen. Mitte 2022 gründete er zudem seine eigene Unternehmensberatung, KollerNext AG.

Der Verwaltungsrat der Accounto AG setzt sich neu wie folgt zusammen:
Alain Veuve (VR-Präsident und Founder), Dominique Kaspar (Vizepräsident), Michael Manz, Alessandro Micera, Thomas Koller.

Kurz-CV Thomas Koller

Thomas Koller, Betriebsökonom FH, dipl. Treuhandexperte

seit 06.2022: KollerNext AG

2016 – 2021: Verwaltungsratspräsident OBT-Gruppe

2009 – heute: Präsident Fachbereich Treuhand & Wirtschaftsberatung ExpertSuisse

2004 – 2016: Gesamtleitung Fachbereich Treuhand & Unternehmensberatung der OBT AG

2002-2021: Partner und Mitglied der Geschäftsleitung der OBT AG

Firmenportrait: 

Über Accounto
Accounto kombiniert 100 Jahre Treuhanderfahrung mit modernster Technologie, damit sich Treuhandprofis und KMU nicht mehr um repetitive, zeitintensive Buchführungsarbeiten kümmern müssen. Durch Automatisierung der Buchführung steigern Treuhandunternehmen nicht nur die Effizienz, sondern profitieren gleichzeitig von datenbasierten Insights zu ihren Mandanten.

Dank dieser datenbasierten Hilfestellungen für Treuhandunternehmen, generieren diese nachhaltige finanzielle Vorteile, Prozessoptimierungen und Industrievergleiche für Schweizer KMU.

Die Accounto AG wurde 2016 gegründet. Das FinTech-Unternehmen aus Zürich beschäftigt heute rund 30 Mitarbeitende.

Pressekontakt: 

Accounto AG
Militärstrasse 105
8004 Zürich

Yannick Wyss
Accounto AG

yannick.wyss @ accounto.ch
044 520 60 50

Massenentlassung bei Tabakkonzern im Jura

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Massenentlassung British Ameriacan Tabacco

Der Tabakmulti British American Tobacco entlässt in Boncourt sämtliche 226 Mitarbeitenden. Die Massenentlassung stösst das 1200 Einwohner-Dorf in eine Misere.

Es ist eine verheerende Nachricht  für den Wirtschaftsstandort Jura und das 1200 Einwohner zählende Dorf Boncourt. Der Zigarettenkonzern British American Tobacco (BAT) hat seine 226 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Mittwoch darüber informiert, dass er sein Werk in Boncourt schliessen wird. BAT plant, die Schliessung im kommenden Jahr in Etappen zu vollziehen. Sämtliche Mitarbeitenden verlieren ihre Stellen. 

Für die Gemeinde endet damit eine 200-jährige Industriegeschichte, die ihr erheblichen Wohlstand gebracht hat. Die Zigarettenfabrik war im Jahr 1814 von der elsässischen Familie Burrus in Boncourt gebaut und erst 1996 für rund eine Milliarde Franken an den Zigarettenmulti Rothmans International verkauft worden. 1999 fusionierte Rothmans mit dem Konzern BAT. Der Entscheid, das Werk in Boncourt zu schliessen, wurde am BAT-Hauptquartier in London gefällt.

Unterstützt von den Gewerkschaften Unia und Syna tat die Belegschaft in den letzten Tagen alles, um dem Tabakkonzern Vorschläge vorzulegen, wie man allenfalls einen Teil der Arbeitsstellen im Schweizer Jura erhalten könnte. Tag für Tag trafen sich 36 Mitarbeitende zu Beratungen. Eineinhalb Monate dauerten die Konsultationen insgesamt. 16 Verhandlungsrunden zwischen Direktion und Personalvertreter gab es. Doch alle Bemühungen, die Direktion in Boncourt, vor allem aber das Konzernmanagement in London von einem Verbleib im Jura zu überzeugen, scheiterten. Nun werden sämtliche Produktionsanlagen ab- und an einem anderen BAT-Standort wieder aufgebaut. BAT-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen betonten am Mittwoch, sie fühlten sich von ihrem Arbeitgeber verraten. Direktor Gilles Surdez betonte gegenüber dem jurassischen Radio RFJ, man habe «alles versucht, um Alternativen zu finden und die Schliessung zu verhindern». 

Auch Vertreter der Gewerkschaften Unia und Syna zeigten sich enttäuscht über den Schliessungsentscheid. Man habe der Geschäftsleitung mehrere glaubwürdige, gut dokumentierte und mit Zahlen belegte Rettungsszenarien präsentiert. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hätten sich mit aller Macht gegen die Schliessung gestemmt. An einer Personalversammlung am Mittwoch habe es jedenfalls in keinem Moment Zweifel daran gegeben, seine Pflicht nicht erfüllt zu haben.

Ein Sozialplan soll bereits vorliegen und von beiden Seiten akzeptiert sein. Dieser sieht unter anderem vor, jene Mitarbeitenden, die seit mindestens zehn Jahren im Betrieb arbeiten, mit zehn Monatslöhnen zu entschädigen. 

Die Zigarettenproduktion in Boncourt JU und die Verarbeitung der Tabakblätter waren im vergangenen Jahrhundert auch eine Touristenattraktion. Am 1. September 1960 besichtigten Teilnehmerinnen einer «Schweizerwoche»-Fahrt die Firma.
Die Zigarettenproduktion in Boncourt JU und die Verarbeitung der Tabakblätter waren im vergangenen Jahrhundert auch eine Touristenattraktion. Am 1. September 1960 besichtigten Teilnehmerinnen einer «Schweizerwoche»-Fahrt die Firma.Foto: Alain Gassmann (Photopress-Archiv, Keystone)

Auch für die jurassische Regierung ist der Entscheid eine herbe Niederlage. Regierungsräte versuchten den Tabakkonzern mit steuerlichen Anreizen und Ausbildungszuschüsse im Jura zu behalten. Vergeblich. Gleich drei jurassische Regierungsräte betonten am Mittwochabend an einer Medienkonferenz, sie seien über die Schliessung äusserst besorgt. Vom Ende der Zigarettenfabrik seien auch Zulieferfirmen in der Region betroffen. Für die Standortgemeinde, aber auch für den Kanton Jura werde die Schliessung finanziell weitreichende Folgen haben. Allein wegen der Präsenz von BAT zahlte Boncourt je nach Steuerjahr 1,4 bis 4,2 Millionen Franken in den kantonalen Finanzausgleich. Das Geld floss in die Kassen strukturärmerer Gemeinden. 

Auch für die riesige Industriebrache, die BAT im Dorf hinterlassen wird, müssen Lösungen gefunden werden. Die Gemeinde ihrerseits muss das Budget fürs kommende Jahr komplett überarbeiten. Mit der Schliessung fehlen Boncourt 2 Millionen Franken Steuereinnahmen bei Ausgaben von 8 Millionen Franken.

Nach der Konsultationsphase werden die kantonalen und kommunalen Behörden direkte Gespräche führen, um zu versuchen, die Folgen dieser Entscheidung so weit wie möglich abzumildern. Dabei geht es insbesondere um die Umsetzung des von der Personalversammlung angenommenen Sozialplans, die Wahrung der regionalen Wirtschaftsinteressen, die verschiedenen steuerlichen Aspekte und die Zukunft der Gebäude und des Standorts.

PwC-Studie bei Schweizer KMU und Familienunternehmen
Energiesituation: Sorge ja, Krise nein 

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Familienunternehmen
Portrait Of Multi Generation Family On Countryside Walk By Lake
Das Energiethema gilt bei den KMU als Sorge Nr. 3, gleichauf mit der Inflation 
47% der befragten Unternehmen erwarten keine Umsatzeinbussen 
54% der Studienunternehmen sparen schon heute Strom  
68% könnten bei eingeschränkter Energie ihren Betrieb aufrechterhalten 
88% der Befragten ziehen keinen Stellenabbau in Betracht 
Über 91% der Studienunternehmen sehen ihre Existenz nicht gefährdet 

Alle sprechen von der Energiekrise. Doch was meinen die betroffenen Unternehmen damit genau? Wie schätzen sie das Risiko der steigenden Energiepreise und drohender Energielücken ein? Und wie bereiten sie sich auf den Notfall vor? Antworten auf diese und weitere Fragen rund ums Energiethema hat PwC Schweiz mit einer Umfrage, an der 137 KMU und Familienunternehmen teilgenommen haben, eingeholt. «Die Energiekrise bereitet den Schweizer KMU zwar Sorgen, aber keine schlaflosen Nächte. Die KMU sehen ihre Existenz nicht gefährdet und sind gut auf den Notfall vorbereitet», lautet das Fazit von Norbert Kühnis, Leiter Familienunternehmen und KMU bei PwC Schweiz.  Wichtig, aber nicht Sorge Nr. 1 
Auf dem Sorgenbarometer der Unternehmen rangiert die Energiekrise mit 45% der Nennungen ex aequo mit der Inflation auf Platz drei. Noch mehr Sorgen bereiten den Entscheidungstragenden die aktuellen Lieferkettenprobleme. Den Spitzenplatz belegt mit 65% der Nennungen der Fachkräftemangel. Dieser beschäftigt Schweizer Unternehmen unabhängig von Branche oder Grösse. 45% der Befragten geben an, dass ihnen die Energiekrise überhaupt oder fast keine Sorgen bereiten würde. 47% gehen nicht davon aus, dass ihre Umsätze unter der Energiekrise leiden. 22% beziffern die erwarteten Umsatzeinbussen auf 1% bis 4%.  Bereit für den Notfall 
83% der Studienunternehmen sind überzeugt, ihr wirksamstes Energiesparpotenzial zu kennen. Schon heute reduzieren 54% der Befragten ihren Stromverbrauch. 30% haben einen Krisenstab etabliert, der Massnahmen konzipiert hat oder an solchen arbeitet. Nur gut jedes zehnte Unternehmen (12%) erläutert, keine Massnahmen geplant oder umgesetzt zu haben. Jene Unternehmen, die bereits Energiesparmassnahmen entwickelt haben, sehen diese zu 57% als sofort und zu 24% als innerhalb weniger Wochen wirksam. Zwei Drittel der Befragten könnten ihren Betrieb auch dann aufrechterhalten, wenn aufgrund eines Energiemangels die Strom- und Gaszufuhr reduziert werden würde.  Arbeitsplätze und Existenz gesichert 
88% der Studienunternehmen denken nicht an einen Stellenabbau, um den steigenden Energiekosten entgegenzuwirken. Für knapp zwei Drittel (63%) ist auch Homeoffice keine gangbare Lösung. Bei der Frage der Existenzbedrohung sind sich die Studienunternehmen einig: 91% der Befragten sehen die Existenz ihres Unternehmens in den kommenden sechs Monaten durch die Energiekrise nicht gefährdet.  Über diese Studie 
Die Kurzstudie zur Energiekrise wurde von PwC im November 2022 auf der Grundlage eines Online-Fragebogens durchgeführt. 137 Schweizer Unternehmen haben an der Umfrage teilgenommen. Sie stammen zu 42% aus der verarbeitenden Industrie. Zudem sind Baugewerbe, Detailhandel, Informatik, Kommunikation, Unterhaltung, Gastgewerbe, Energie und Finanzwelt vertreten. 47% der Studienunternehmen beschäftigen mehr als 250 Mitarbeitende, 17% weniger als 50 Mitarbeitende. Über PwC 
PwC Schweiz ist das führende Prüfungs- und Beratungsunternehmen in der Schweiz. Der Zweck von PwC ist es, das Vertrauen in der Gesellschaft aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Wir sind ein Netzwerk von Firmen, das in 152 Ländern rund 328’000 Mitarbeitende beschäftigt. Diese setzen sich dafür ein, in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Beratung und Steuern erstklassige Dienstleistungen zu erbringen. PwC Schweiz hat über 3’480 Mitarbeitende und Partner:innen an 14 verschiedenen Standorten in der Schweiz sowie einem im Fürstentum Liechtenstein. Erfahren Sie mehr und sagen Sie uns, was für Sie wichtig ist, unter www.pwc.ch. «PwC» bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere seiner Mitgliedsfirmen, von denen jede ein eigenständiges Rechtssubjekt ist. Nähere Angaben dazu finden Sie unter www.pwc.com/structure.   Rechteck: abgerundete Ecken: Die komplette Studie finden Sie hier Die komplette Studie finden Sie hier Emily Siebeneich PwC | Communications Consultant Office: +41 58 792 44 00
Email: emily.siebeneich@pwc.ch 
PricewaterhouseCoopers SA
Birchstrasse 160 I Postfach I CH-8050 Zürich
 http://www.pwc.ch Hier können Sie sich abmelden.

Besonderer Nachhaltigkeits-Preis für die Schweizer Jugendherbergen

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Im Rahmen des Niesen Summit am 15. November 2022 erhalten öbu-Mitglied Schweizer Jugendherbergen und die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus mit dem Sonderpreis für Nachhaltigkeit eine besondere Würdigung für ihre Nachhaltigkeitsstrategie 2007.

Wir sind stolz, erneut einen Preis für unsere Bestrebungen im nachhaltigen Tourismus zu erhalten. Das bestärkt uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind», sagt René Dobler, CEO der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus.

Die ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie der Schweizer Jugendherbergen geht auf die 90er-Jahre zurück. Die jahrelangen Bemühungen um eine ökologische Betriebsführung haben sich zu einer alle Unternehmensbereiche umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie verdichtet, was 2007 einmalig und neuartig war. Die Jugendherbergen sind nicht nur erfolgreich, sondern profilieren sich auch in der Umsetzung eines Konzeptes eines qualitätsbewussten, sozialverantwortlichen und umweltverträglichen Tourismus. Die Initiative der Schweizer Jugendherbergen als Betreiberin und der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus als Bauherrin ist nicht zeitlich beschränkt, sondern entwickelt sich ständig weiter.

Die Schweizer Jugendherbergen erhielten im Jahr 2007 den Tourismuspreis für die Nachhaltigkeitsstrategie und 2014 eine Auszeichung in der Kategorie «Herausragende Projekte» für das WellnessHostel4000 in Saas-Fee. Der im Jahr 2000 erstmals verliehene Milestone wird nicht weitergeführt. Nach 22 Jahren erfolgreicher Durchführung sieht die Trägerschaft den richtigen Zeitpunkt dafür gekommen, um der Innovationsförderung im Tourismus neue Impulse zu verleihen. Die Jury des Milestones hat sich entschieden, im 2022 zum Niesen Summit – Innovation und Tourismus einzuladen. Am Event der Milestone-Gewinner*innen wurden die Besten der letzten 22 Jahren gekürt. Von den total 128 jemals mit dem Milestone-Award ausgezeichneten Projekten und Persönlichkeiten waren gemäss Angaben der Niesen-Summit-Organisatoren 77 noch aktive Projekte zum Voting zugelassen – darunter auch die Schweizer Jugendherbergen mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie.

Kontakt:

Nina Wild
PR Assistentin
Schweizer Jugendherbergen

nina.wild@youthhostel.ch

(Quelle: Schweizer Jugendherbergen)

Wichtige Entscheidungen für den Klima- und Umweltschutz in der Schweiz 2022

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Wer hätte das gedacht? Das Jahr Jahr 2022 endet doch noch mit einigen guten Nachrichten in Sachen Schweizer Umwelt- und Klimapolitik. Im Herbst und Winter fallen gleich mehrere wegweisende Entscheidungen für Klima und Umwelt im Berner Politikbetrieb. Auch international gab es 2022 relevante Entscheidungen. Welche das sind und wie Sie mehr erfahren können, lesen Sie hier.

SCHWEIZER ENTSCHLÜSSE

1. Berichterstattungspflicht für grössere Unternehmen

Um die Agenda 2030 zu erreichen, braucht es eine Abkehr von der Kohle. Doch Kohle ist derzeit begehrter denn je. Leider spielt die Schweiz beim Kohlehandel eine zentrale Rolle: Zum einen wird fast 40 Prozent des gesamten Handels mit Kohle von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz abgewickelt. Zum anderen speissen Schweizer Banken noch immer Milliarden-Beträge in den Kohle-Sektor ein. 

Eines der grössten Probleme ist die geringe Obligation zur Offenlegung im Bereich klimarelevante Tätigkeiten für grosse Unternehmen. Genau hier setzt der Bundesrat mit einer neuen Verordnung an: Ab 2024 müssen grosse Unternehmen in der Schweiz eine verbindliche Klimaberichterstattung abliefern. Der Bundesrat hat im November die entsprechende Verordnung auf Anfang des übernächsten Jahres in Kraft gesetzt.

Betreffen wird das Publikumsgesellschaften, Banken und Versicherungen mit mindestens 500 Mitarbeitenden sowie einer Bilanzsumme ab 20 Millionen Franken oder einem Umsatz von über 40 Millionen Franken.

2. Erneuerbare Energien werden (endlich) stark gefördert

Schnell, kompromissbereit und produktiv wie nie fällte das Parlament in der diesjährigen Herbstsession Entscheide, um den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzubringen. Zum einen gab es grünes Licht für den Photovoltaik-Ausbau in Bergregionen, um auch im Winter Solarstrom zu sichern. Zum anderen winkten beide Kammern die Solardach-Pflicht für Neubauten durch. Parallel dazu wurde in der Herbstsession auch der Energie-Mantelerlass behandelt. Hier wurden verschiedene Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen, um Energieeffizienz und Innovation im Energiebereich festzulegen. 

Mutig und wichtig sind diese Entscheide, um die Klima- und Energie-Ziele der Agenda 2030 zu erreichen. Doch trotz des dringenden Handlungsbedarfs aufgrund der aktuellen Energielage darf der Schutz der Biodiversität, Landschaft und Umwelt nicht ausser Acht gelassen werden. Hier braucht es weitere Absprachen zwischen den verschiedenen Stakeholdergruppen.

3. Parlament einigt sich auf Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative

Im Rahmen dieser äusserst produktiven Herbstsession einigte sich das Parlament auf den Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative. Damit gibt es nun einen verbindlichen Pfad, wie die Schweiz bis Mitte des Jahrhunderts auf Netto-Null kommen soll. Der Entschluss beinhaltet Finanzhilfen in Höhe von drei Milliarden Franken, um den Einbau von Heizungen ohne fossile Brennstoffen oder auch neue Technologien in  der Wirtschaft zu fördern. 

Es bleibt trotz des erreichten Kompromisses allerdings wahrscheinlich, dass das Volk über den Gegenvorschlag abstimmen darf – die SVP kündigte bereits das Referendum an.

4. Kreislaufwirtschaft soll gesetzlich gestärkt werden

Mitte Februar reichte öbu dem Bundesrat seine Stellungnahme zur Teilrevision des Umweltschutzgesetzes ein. öbu unterstützte den Entwurf der Kommission, der vor allem eines zum Ziel hatte: die Kreislaufwirtschaft zu stärken. 

Nun hat die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates die Vorlage mit 17 zu 4 Stimmen bei 2 Enthaltungen zur parlamentarischen Initiative verabschiedet. Der Entwurf und der erläuternde Bericht zur Vorlage werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Die Beratung ist in der Frühjahrssession 2023 vorgesehen.

RELEVANTE EU- UND AUSLANDS-ENTSCHLÜSSE

1. Lieferkettensorgfaltspflicht-Gesetz in Deutschland

Im Rahmen des neuen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes stehen Unternehmen in Deutschland ab dem 1. Januar 2023 in der Verantwortung, ihre Wertschöpfungskette systematisch und sorgfältig zu managen. Das Ziel ist die Sicherung von Menschenrechten und Umweltschutz. Auch Schweizer Unternehmen können betroffen sein, beispielsweise wenn diese eine deutsche Niederlassung mit einer bestimmten Mitarbeiterzahl haben. 

Neue Richtlinien für die Nachhaltigkeitsberichterstattung auch aus der EU

Auch das Europäische Parlament hat im November 2022 neue Richtlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für multinationale Unternehmen festgelegt. Das EU-Parlament verabschiedete ein Gesetz, mit dem grössere Unternehmen in der EU dazu verpflichtet werden, sich mit ihrer Wertschöpfungsketten auseinanderzusetzen und so  Menschenrechte sowie Umwelt- und Sozialstandards zu verbessern.

Die Vorschriften gelten für alle Unternehmen in der EU, “unabhängig davon, ob sie börsennotiert sind oder nicht. Auch börsennotierte KMU würden einbezogen, erhielten aber mehr Zeit für die Anpassung an die neuen Regeln”, schreibt das Europäische Parlament.

2. EU-Taxonomie betrifft auch Schweizer Immobilienwirtschaft

Als Baustein des European Green Deal will die Europäische Union mit der EU-Taxonomie die Klimawende voranbringen – auch im Gebäudesektor. Ab 2024 gilt die EU-Taxonomie auch für die Schweizer Baubranche. 

3. EU-Whistleblower-Gesetz

In der Schweiz gibt es kein spezielles Whistleblower-Gesetz, aber die neuen EU-Richtlinien wirken sich auch auf Schweizer Muttergesellschaften aus, die eine Tochtergesellschaft in der EU haben. Schweizer Konzerngesellschaften sollten sich daher Gedanken machen, ob und wie sie ein System einführen könnten.

Neue Ausgabe KMU Inside

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